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Aktuelles
15.05.2009




 


DJI plant bundesweite Online-Befragung der Jugendhilfen im Strafverfahren / Jugendgerichtshilfen
Das Jugendgerichtshilfeb@rometer 2009

 

Wie ist die Jugendgerichtshilfe/die Jugendhilfe im Strafverfahren organisiert? In welche Richtung(en) entwickelt sie sich? Welche Probleme bestehen und vor allem: Welche Erfahrungen in der Kooperation mit der Justiz werden gemacht?
Zu diesen Fragen gibt es für das vielgestaltige Arbeitsfeld Jugendhilfe im Strafverfahren/JGH keine aktuellen empirischen Daten. Das Projekt Jugendhilfe und sozialer Wandel und die Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention am Deutschen Jugendinstitut planen deshalb eine bundesweite Online-Befragung. So wird ein Beitrag zur empirischen Fundierung der fachlichen und fachpolitischen Debatten geleistet.


Mit Blick auf die aktuellen Fachdiskussionen (wie z.B. über die Organisation der Jugendhilfe im Strafverfahren/JGH oder über die Kooperation mit der Justiz) sind folgende Themenblöcke für die Befragung vorgesehen:

• Organisation der Jugendhilfe im Strafverfahren
• Personalsituation
• Organisation der Kooperation und Einschätzung der bisherigen Erfahrungen in der Kooperation mit den Jugendgerichten
• Angebotsstruktur der JGH/Jugendhilfe im Strafverfahren

Zurzeit läuft die Abstimmung mit den kommunalen Spitzenverbänden und Pretests des Fragebogens werden durchgeführt. Ziel der Erhebung ist es, die konkreten Erfahrungen der Jugendhilfe im Strafverfahren sichtbar werden zu lassen, damit diese bei anstehenden Neuregelungen und der Weiterentwicklung des Feldes entsprechend berücksichtigt werden können. Im Frühsommer/Sommer wird die Befragung beginnen. Die Angaben werden anonymisiert ausgewertet, es wird kein Benchmarking vorgenommen.

Als Institutionenbefragung bezieht sich der Fragebogen auf die jeweilige Organisationseinheit, d.h. nicht jede einzelne Fachkraft soll einen Fragebogen beantworten, sondern es wird nur ein Fragebogen pro Organisationseinheit (online) ausgefüllt. Das DJI bittet darum, die Befragung aktiv zu unterstützen. Bewusst wurde der Fragebogen so kompakt wie möglich gestaltet, um die benötigten Zeitressourcen in Grenzen zu halten. Ein hoher Rücklauf ist wichtig, damit in den fachpolitischen Diskussionen auf der Basis von abgesicherten, repräsentativen Daten argumentiert werden kann, wie zum Beispiel in den Debatten über die Auswirkungen des § 36a SGB VIII auf die Kooperation mit der Justiz.

Für Rückfragen stehen die unten genannten Ansprechpartner/innen gerne zur Verfügung. Selbstverständlich wird nach dem Jugendgerichtshilfeb@rometer der Ergebnisbericht der Fachöffentlichkeit zeitnah zur Verfügung gestellt werden.

Auf der Homepage des Projekts „Jugendhilfe und sozialer Wandel“ (www.dji.de/jhsw) sowie der Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention (www.dji.de/jugendkriminalitaet) finden Sie Informationen zu bisherigen Erhebungen sowie Berichte zu unterschiedlichen Themen der JGH/ Jugendhilfe im Strafverfahren und der Kinder- und Jugendhilfe insgesamt.

Ansprechpartner/in:
Liane Pluto, Jugendhilfe und Sozial Wandel
Bernd Holthusen, Arbeitsstelle Kinder- und Jugendkriminalitätsprävention
Deutsches Jugendinstitut
Nockherstraße 2
81541 München
pluto@dji.de
holthusen@dji.de

 

Letzte Änderung dieser Seite: 15.05.2009