Im Fokus der Kommission stand, „die Problematik normabweichenden, andere Menschen beeinträchtigenden und schädigenden Verhaltens junger Menschen, die Identifizierung von strukturellen Risikofaktoren der Entstehung und Aufrechterhaltung solcher dissozialen Verhaltensdispositionen sowie die Entwicklung von zielführenden Handlungsempfehlungen für entwicklungsfördernde Hilfen in den verschiedenen, mit den genannten Zielgruppen betrauten, Hilfesystemen“ (Bericht der Enquetekommission, S. 6).
Der knapp 250 Seiten umfassende Bericht, der nun vorgelegt wurde, beinhaltet neben einem Abschnitt zu den Grundlagen – u.a. Bedingungszusammenhänge dissozialen Verhaltens von Jugendlichen und Heranwachsenden, Risiko- und Schutzfaktoren – Kapitel zur primären, sekundären und tertiären Prävention sowie einen Abschnitt zur Finanzierung von Maßnahmen der frühen Hilfe bzw. der Gewaltprävention. Der Bericht schließt mit Handlungsempfehlungen, die sich auf zahlreiche Bereiche beziehen, z.B. auf die U-Haft-Vermeidung, den Täter-Opfer-Ausgleich, den Hilfeanspruch junger Volljähriger oder die Personalentwicklung sozialer Fachkräfte.
Der Bericht steht hier zum Download bereit:
Bericht Enquetekommission
Letzte Änderung dieser Seite: 07.04.2010
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