Petra Peterich gewinnt taz Panter Preis
Petra Peterich, "Grande Dame" der Ambulanten Bewegung, ist am Samstag, 18.09.2010, der taz Panter Preis verliehen worden.
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Die taz Panter Stiftung verleiht in jedem Jahr den Preis an "HeldInnen des Alltags", also "an jene, die sich selbstlos, mutig, kreativ für andere einsetzen", und will damit "echte Heldentaten in das Licht der Öffentlichkeit holen, neue Vorbilder finden und Wege in eine engagierte Gesellschaft des Miteinanders aufzeigen". Jährlich werden zwei taz Panter Preise verliehen: während einer der Preise durch eine Jury verliehen wird, die sich aus Redakteuren der taz und Prominenten zusammensetzt, wird der andere Preis von den Leserinnen und Lesern vergeben. Die Preise sind mit jeweils 5000 Euro dotiert.
145 Vorschläge erreichten die taz-interne Auswahlkommission in diesem Jahr, sechs dieser vorgeschlagenen Personen wurden durch die Kommission für den Preis nominiert.
Der Jury-Preis wurde Petra Peterich verliehen, der "Grande Dame" der Ambulanten Bewegung, die unter anderem das Uelzener Modell mit initiiert hat und über lange Jahre Sprecherin der Bundesarbeitsgemeinschaft Ambulante Maßnahmen nach dem Jugendrecht der DVJJ war. Die 68-jährige ehemalige Sozialpädagogin nimmt straffällig gewordene Jugendliche bei sich zuhause auf und kümmert sich um sie: Intensive pädagogische Betreuung als Alternative zur Haft.
„Das Bestechende am Engagement von Petra Peterich ist, dass sie uns alle auf die Probe stellt: Würden wir das auch tun, so jemanden zu Hause aufnehmen? Wären wir bereit, uns auf diese Jugendlichen einzulassen?“ so Schauspielerin Anna Thalbach in ihrer Laudatio.
Links:
http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/wuerden-wir-das-auch-tun/
http://www.taz.de/1/leben/koepfe/artikel/1/helden-die-keine-sein-wollen/
Letzte Änderung dieser Seite: 21.09.2010
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