DVJJ-Veranstaltungen

Mitgliederversammlung der DVJJ-Landesgruppe Niedersachsen - Hannover

25. August 2017

Die Landesgruppe Niedersachsen lädt am 25.08.2017, 10 Uhr, ein zu einem Vortrag zum Thema „Soziale Medien und Meinungsbildung“ sowie zur Mitgliederversammlung.

30. Deutscher Jugendgerichtstag: „Herein-, Heraus-, Heran- – Junge Menschen wachsen lassen“ - Berlin

14. September 2017 bis 17. September 2017

Der Deutsche Jugendgerichtstag ist die zentrale Tagung für alle Berufsgruppen, die am Jugendstrafverfahren mitwirken, mit straffällig gewordenen jungen Menschen arbeiten oder sich wissenschaftlich mit Fragen der Jugendkriminalität und der Jugendstrafrechtspflege befassen.

Wie sag ich´s (m)einem Richter? Frei sprechen & souverän auftreten als Jugendhilfe im Strafverfahren - Nürnberg

25. Oktober 2017 bis 27. Oktober 2017

Als Pädagogin oder Pädagoge beraten und begleiten Sie Jugendliche und junge Erwachsene während eines strafrechtlichen Verfahrens. Dabei ist es Ihr Anliegen, für den Jugendlichen die pädagogisch sinnvolle Ahndung zu erwirken. Pädagogen wollen lebensgeschichtliche Motive verstehen (ohne damit die Tat zu entschuldigen). Staatsanwälte klagen an, Richter sprechen Ahndungen aus. Fest steht, Pädagogen und Juristen sprechen in der Verhandlung oft unterschiedliche Sprachen. Hinzu kommt ein Statusgefälle. Juristen wird – informell die bessere gesellschaftliche Position zugeschrieben. Es hat auch schon Richter oder Staatsanwälte gegeben, die die pädagogische Position als nachrangig ansehen.

Dreiteiliger Qualifizierungskurs für MitarbeiterInnen in der Jugendhilfe im Strafverfahren / Jugendgerichtshilfe - Hannover

6. November 2017 bis 8. November 2017

Als sozialpädagogischer Fachdienst im Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz muss die Jugend(gerichts)hilfe oft mit schwierigen, teils mehrfach benachteiligten jungen Menschen umgehen können und sozialpädagogische Handlungsstrategien in das Jugendstrafverfahren einfließen lassen. Hierbei steht sie an der Schnittstelle Jugendhilfe und Justiz. Diese Position ist oft schwierig, birgt sie doch die Gefahr von Rollenkonfusion in beide Richtungen. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, ist eine vertiefende Weiterbildung und Rollenklärung für MitarbeiterInnen in diesem Arbeitsfeld unerlässlich.

Der Qualifizierungskurs in Hannover ist zurzeit ausgebucht. Für einen Platz auf der Warteliste wenden Sie sich bitte an Herrn Julian Frese unter frese [edd] dvjj [dot] de oder telefonisch unter 0511/34836-42.

Szenisches Arbeiten, Systemaufstellungen und mehr: Erweiterung der Methodenkompetenz für die Gruppen- und Einzelarbeit mit Jugendlichen und Heranwachsenden - Mainz

6. November 2017 bis 8. November 2017

In sozialen Trainingskursen und gewaltpräventiven Gruppentrainings geht es um soziales Lernen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und dem Tatgeschehen. Der Förderung der Eigenmotivation (intrinsische Motivation) kommt hier eine zentrale Bedeutung zu. Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist eine gesunde psycho-soziale Entwicklung. Diese verlangt unter anderem die Befriedigung der sozialen Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Sozialleben, (Selbst-)Achtung und Selbstverwirklichung.

Die Stellungnahme der Jugendhilfe im Strafverfahren - Würzburg

8. November 2017 bis 10. November 2017

Die Stellungnahme der Jugendhilfe gilt als wesentliches Ergebnis der Tätigkeiten der Jugendhilfe im Strafverfahren, die Qualität der Berichte wird in der Praxis allerdings mitunter deutlich kritisiert. Zu welchen Fragen hat die Jugendhilfe in der Hauptverhandlung, aber auch schon im Ermittlungs- oder Zwischenverfahren Stellung zu nehmen und welche Bereiche gehören gerade nicht in ihren Verantwortungsbereich? Gelten die allgemeinen methodischen und fachlichen Standards der Jugendhilfe auch für deren Mitwirkung im gerichtlichen Verfahren nach dem JGG oder gibt es hier Besonderheiten? Wie (neutral?) ist Stellung zu beziehen? Wie berechtigt ist die lang anhaltende Diskussion über die Form – schriftlicher Bericht oder mündliche Stellungnahme? Wie viel Transparenz für die Betroffenen ist notwendig, um den allgemeinen Auftrag der Jugendhilfe bei der Sachbearbeitung nicht zu gefährden?

Systemsprenger, schwierigste Jugendliche, hoffnungslose Fälle? Kompetenzen für den Umgang mit besonders herausfordernden Klienten - Hofgeismar

15. November 2017 bis 17. November 2017

„Die Praxis ist manchmal besser als die Theorie.“ (Burkhard Müller)
Die Biografien der sogenannten „schwierigsten“ Jugendlichen sind häufig von Betreuungsabbrüchen und Misserfolgen geprägt. Verweigerer oder ständige Wiederkehrer mit langer Betreuungsdauer, aggressiven Verhaltensweisen, Suchtproblematik, mehrfacher strafrechtlich relevanter Auffälligkeit stellen das Helfersystem auf eine harte Probe und führen SozialpädagogInnen an die eigene Grenze.

Jugendstrafrecht ist Jungenstrafrecht. Zu Männlichkeit und Geschlechterrollen im Kontext von Delinquenz Kooperationsveranstaltung mit der Evangelischen Akademie Bad Boll - Bad Boll

23. Februar 2018 bis 25. Februar 2018

Kriminalität ist männlich dominiert, besonders junge Männer sind in den Statistiken stark vertreten, das ist nicht erst seit den sogenannten „Kölner Silvestervorfällen“ bekannt. Jugendstrafrecht ist de facto in erster Linie ein Jungenstrafrecht. Doch woran liegt diese negative männliche Dominanz, welche Auswirkungen haben Männlichkeitsnormen, Rollenbilder und Geschlechterrollenstereotype? (Wie) wirken sich kulturelle und biologische Unterschiede auf das Verhalten junger Männer aus, und wie kann man daraus resultierenden Schwierigkeiten in der pädagogischen und justiziellen Arbeit begegnen?

Dreiteiliger Qualifizierungskurs für MitarbeiterInnen in der Jugendhilfe im Strafverfahren / Jugendgerichtshilfe - Nürnberg

16. April 2018 bis 18. April 2018

Als sozialpädagogischer Fachdienst im Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz muss die Jugend(gerichts)hilfe oft mit schwierigen, teils mehrfach benachteiligten jungen Menschen umgehen können und sozialpädagogische Handlungsstrategien in das Jugendstrafverfahren einfließen lassen. Hierbei steht sie an der Schnittstelle Jugendhilfe und Justiz. Diese Position ist oft schwierig, birgt sie doch die Gefahr von Rollenkonfusion in beide Richtungen. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, ist eine vertiefende Weiterbildung und Rollenklärung für MitarbeiterInnen in diesem Arbeitsfeld unerlässlich.

Feuer unterm Hintern! Erlebnisaktivierende Methoden für eine erfolgreiche pädagogische Einzel- und Gruppenarbeit - Nürnberg

18. April 2018 bis 20. April 2018

Sie arbeiten pädagogisch mit straffällig gewordenen Jugendlichen. Sie leiten Soziale Trainingskurse oder Gesprächs- und Betreuungsweisungen. Und Sie fragen sich, wie kann ich meine Klientel am besten erreichen, um eine positive Verhaltensänderung zu bewirken? Aktivierung löst Emotionen aus und versetzt in einen Zustand hoher Aufmerksamkeit und neugieriger Lernbereitschaft. Aktivierte und motivierte Jugendliche sind also die Voraussetzung für eine gelingende pädagogische Arbeit.

Die Stellungnahme der Jugendhilfe im Strafverfahren - Springe

2. Mai 2018 bis 4. Mai 2018

Die Stellungnahme der Jugendhilfe gilt als wesentliches Ergebnis der Tätigkeiten der Jugendhilfe im Strafverfahren, die Qualität der Berichte wird in der Praxis allerdings mitunter deutlich kritisiert. Zu welchen Fragen hat die Jugendhilfe in der Hauptverhandlung, aber auch schon im Ermittlungs- oder Zwischenverfahren Stellung zu nehmen und welche Bereiche gehören gerade nicht in ihren Verantwortungsbereich?

Methoden der Anti-Gewalt-Pädagogik (AGP) - Kassel

2. Mai 2018 bis 4. Mai 2018

„Aggression steht im Dienste sozialer Beziehungen, sie dient deren Verteidigung. Sie kommt immer dann ins Spiel, wenn Bindungen bedroht sind, wenn sie nicht gelingen oder fehlen.“ (Joachim Bauer, Prinzip Menschlichkeit)

Anti-Gewalt-Pädagogik steht für ein Methodenspektrum, das die erlebte Gewalt von Jugendlichen reflektiert und Konfrontation als Ergebnis eines gelungenen Beziehungsaufbaus begreift. Die Person hinter ihrer Gewalthandlung zu verstehen, ist unabdingbar mit diesem Prozess verbunden. Die Eckpunkte werden durch wertschätzende Gesprächsführung, Körperübungen, szenische Darstellungen und auch durch die Würdigung von Traumatisierungserfahrungen markiert.

Parallele Lebenswelten? – Migrantinnen und Migranten in Deutschland im Brennpunkt von Polizei und Sozialarbeit? Polizei & Sozialarbeit XXII - Hofgeismar

25. Juni 2018 bis 27. Juni 2018

„Parallelwelten“ sollen eine hypothetische Welt beschreiben – einen begrenzten Bereich, in dem sich das Leben unabhängig von der „echten Welt“ abspielt. Dies kann einerseits die innere Nebenrealität einzelner Personen in Abgrenzung zu äußeren Welt beschreiben, wie sie bei TäterInnen von School Shootings häufig deutlich wurde. Andererseits leben auch einige Gruppen in „ihrer eigenen Welt“ wie z. B. Familienclans, Rocker oder Sekten. Die Frage, ob und wo es in Deutschland Entwicklungen hin zu „Parallelgesellschaften“ gibt, beschäftigt Wissenschaft und Praxis bereits seit Längerem. Aus Zeitgründen können wir uns auf dieser Tagung nicht all denjenigen Gruppen zuwenden, die in der Diskussion um Parallelwelten immer wieder auftauchen, sondern wollen uns der aktuellen Diskussion um Zuwanderung und Integration von dieser Seite nähern.

Flucht nach vorne 4. Bundeskongress der Jugendhilfe im Strafverfahren und der ambulanten sozialpädagogischen Angebote für straffällig gewordene junge Menschen - Bad Kissingen

19. September 2018 bis 21. September 2018

Themen u.a.: Arbeit mit traumatisierten jungen Menschen | Spannungsfeld Jugendhilfe und Justiz | Angebote für junge Geflüchtete | Fallkonferenzen | Extremismus, Islam | Stoffgebundene und stoffungebundene Süchte | Datenschutz | Gewalt im Jugendstrafvollzug | Arbeit mit sexuell grenzverletzenden jungen Menschen | Änderungen im SGB VIII | Übergangsmanagement | Fallverantwortung bei HzE

Szenisches Arbeiten, Systemaufstellungen und mehr: Erweiterung der Methodenkompetenz für die Gruppen- und Einzelarbeit mit Jugendlichen und Heranwachsenden - Mainz

8. Oktober 2018 bis 10. Oktober 2018

In sozialen Trainingskursen und gewaltpräventiven Gruppentrainings geht es um soziales Lernen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und dem Tatgeschehen. Der Förderung der Eigenmotivation (intrinsische Motivation) kommt hier eine zentrale Bedeutung zu. Den Adressaten von sozialen Trainingskursen oder gewaltpräventiven Gruppentrainings ist oft selbst nicht bewusst, warum sie in einer Situation „ausgerastet“ sind, woher ihre Wut und Aggressivität kommt und was sie ändern könnten. Um die Jugendlichen sensibel auf ihre Probleme ansprechen zu können, braucht es Methoden, die ihre emotionale Intelligenz einbeziehen.

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Förderer

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend