DVJJ-Veranstaltungen

Feuer unterm Hintern! Erlebnisaktivierende Interventionen für eine erfolgreiche pädagogische Einzel- und Gruppenarbeit

29. März 2017 bis 31. März 2017

Sie arbeiten pädagogisch mit straffällig gewordenen Jugendlichen? Sie konzipieren und leiten zum Beispiel Gesprächsweisungen, Betreuungsweisungen oder Soziale Trainingskurse? Und Sie fragen sich, wie kann ich meine Klientel am besten erreichen, um eine positive Verhaltensänderung zu bewirken? Aktivierung löst Emotionen aus und versetzt in einen Zustand hoher Aufmerksamkeit und neugieriger Lernbereitschaft. Aktivierte und motivierte Jugendliche sind also die Voraussetzung für eine gelingende pädagogische Arbeit.

Das Seminar ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausgebucht und eine Anmeldung somit nicht möglich. Melden Sie sich gerne hier für einen Platz auf der Warteliste.

Frühjahrstagung der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. – Regionalgruppe Südbayern

31. März 2017 bis 2. April 2017

Die Reginalgruppe Südbayern lädt Sie herzlich ein zur diesjährigen Frühjahrstagung der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. – Regionalgruppe Südbayern – von
Freitag, den 31.03. bis Sonntag, den 02.04.2017 im Hotel Aurachhof (vormals Richterheim) in Fischbachau mit dem Thema: Jugendliche am Rande der Gesellschaft

22. Tagung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Jugendarrest. Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Arrestleiter und Arrestbediensteten in der DVJJ

8. Mai 2017 bis 11. Mai 2017

Die Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Arrestleiter und Arrestbediensteten (Jugendarresttagung) wendet sich an Menschen unterschiedlicher Berufsgruppen, die in Jugendarrestanstalten arbeiten oder beruflich mit ihnen zu tun haben (Jugendrichterinnen und Jugendrichter, Bedienstete des allgemeinen Vollzugsdienstes und des Sozialdienstes). 

Methoden der Sozialen Trainingskurse

10. Mai 2017 bis 12. Mai 2017

Die ausschlaggebenden Wirkungsweisen in der Gruppenarbeit mit straffällig gewordenen Jugendlichen werden von zwei Vorgängen getragen: Dem Erkennen der Regeln, nach denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Beziehung zueinander treten und der bewussten Veränderung dieser Regeln, wofür das Erkennen wiederum die Voraussetzung darstellt.
In der Gruppendynamik kommt also die Technik der „Verfremdung des Vertrauten“ zur Anwendung. Die Gruppenleitung organisiert, provoziert und gestaltet diesen Prozess. Dafür benötigt sie spezifisches Wissen und methodische Kompetenzen, die im Rahmen des Seminars vermittelt werden.

Die Stellungnahme der Jugendhilfe im Strafverfahren

7. Juni 2017 bis 9. Juni 2017

Die Stellungnahme der Jugendhilfe gilt als wesentliches Ergebnis der Tätigkeiten der Jugendhilfe im Strafverfahren, die Qualität der Berichte wird in der Praxis allerdings mitunter deutlich kritisiert. Zu welchen Fragen hat die Jugendhilfe in der Hauptverhandlung, aber auch schon im Ermittlungs- oder Zwischenverfahren Stellung zu nehmen und welche Bereiche gehören gerade nicht in ihren Verantwortungsbereich? Gelten die allgemeinen methodischen und fachlichen Standards der Jugendhilfe auch für deren Mitwirkung im gerichtlichen Verfahren nach dem JGG oder gibt es hier Besonderheiten? Wie (neutral?) ist Stellung zu beziehen? Wie berechtigt ist die lang anhaltende Diskussion über die Form – schriftlicher Bericht oder mündliche Stellungnahme? Wie viel Transparenz für die Betroffenen ist notwendig, um den allgemeinen Auftrag der Jugendhilfe bei der Sachbearbeitung nicht zu gefährden?

30. Deutscher Jugendgerichtstag: „Herein-, Heraus-, Heran- – Junge Menschen wachsen lassen“

14. September 2017 bis 17. September 2017

Der Deutsche Jugendgerichtstag ist die zentrale Tagung für alle Berufsgruppen, die am Jugendstrafverfahren mitwirken, mit straffällig gewordenen jungen Menschen arbeiten oder sich wissenschaftlich mit Fragen der Jugendkriminalität und der Jugendstrafrechtspflege befassen.

Wie sag ich´s (m)einem Richter? Frei sprechen & souverän auftreten als Jugendhilfe im Strafverfahren

25. Oktober 2017 bis 27. Oktober 2017

Als Pädagogin oder Pädagoge beraten und begleiten Sie Jugendliche und junge Erwachsene während eines strafrechtlichen Verfahrens. Dabei ist es Ihr Anliegen, für den Jugendlichen die pädagogisch sinnvolle Ahndung zu erwirken. Pädagogen wollen lebensgeschichtliche Motive verstehen (ohne damit die Tat zu entschuldigen). Staatsanwälte klagen an, Richter sprechen Ahndungen aus. Fest steht, Pädagogen und Juristen sprechen in der Verhandlung oft unterschiedliche Sprachen. Hinzu kommt ein Statusgefälle. Juristen wird – informell die bessere gesellschaftliche Position zugeschrieben. Es hat auch schon Richter oder Staatsanwälte gegeben, die die pädagogische Position als nachrangig ansehen.

Szenisches Arbeiten, Systemaufstellungen und mehr: Erweiterung der Methodenkompetenz für die Gruppen- und Einzelarbeit mit Jugendlichen und Heranwachsenden

6. November 2017 bis 8. November 2017

In sozialen Trainingskursen und gewaltpräventiven Gruppentrainings geht es um soziales Lernen, die Auseinandersetzung mit dem eigenen Verhalten und dem Tatgeschehen. Der Förderung der Eigenmotivation (intrinsische Motivation) kommt hier eine zentrale Bedeutung zu. Voraussetzung für erfolgreiches Lernen ist eine gesunde psycho-soziale Entwicklung. Diese verlangt unter anderem die Befriedigung der sozialen Grundbedürfnisse nach Sicherheit, Sozialleben, (Selbst-)Achtung und Selbstverwirklichung.

Dreiteiliger Qualifizierungskurs für MitarbeiterInnen in der Jugendhilfe im Strafverfahren / Jugendgerichtshilfe in Hannover

6. November 2017 bis 8. November 2017

Als sozialpädagogischer Fachdienst im Verfahren nach dem Jugendgerichtsgesetz muss die Jugend(gerichts)hilfe oft mit schwierigen, teils mehrfach benachteiligten jungen Menschen umgehen können und sozialpädagogische Handlungsstrategien in das Jugendstrafverfahren einfließen lassen. Hierbei steht sie an der Schnittstelle Jugendhilfe und Justiz. Diese Position ist oft schwierig, birgt sie doch die Gefahr von Rollenkonfusion in beide Richtungen. Um ihre Aufgaben erfüllen zu können, ist eine vertiefende Weiterbildung und Rollenklärung für MitarbeiterInnen in diesem Arbeitsfeld unerlässlich.

Die Stellungnahme der Jugendhilfe im Strafverfahren

8. November 2017 bis 10. November 2017

Die Stellungnahme der Jugendhilfe gilt als wesentliches Ergebnis der Tätigkeiten der Jugendhilfe im Strafverfahren, die Qualität der Berichte wird in der Praxis allerdings mitunter deutlich kritisiert. Zu welchen Fragen hat die Jugendhilfe in der Hauptverhandlung, aber auch schon im Ermittlungs- oder Zwischenverfahren Stellung zu nehmen und welche Bereiche gehören gerade nicht in ihren Verantwortungsbereich?

Systemsprenger, schwierigste Jugendliche, hoffnungslose Fälle? Kompetenzen für den Umgang mit besonders herausfordernden Klienten

15. November 2017 bis 17. November 2017

„Die Praxis ist manchmal besser als die Theorie.“ (Burkhard Müller)
Die Biografien der sogenannten „schwierigsten“ Jugendlichen sind häufig von Betreuungsabbrüchen und Misserfolgen geprägt. Verweigerer oder ständige Wiederkehrer mit langer Betreuungsdauer, aggressiven Verhaltensweisen, Suchtproblematik, mehrfacher strafrechtlich relevanter Auffälligkeit stellen das Helfersystem auf eine harte Probe und führen SozialpädagogInnen an die eigene Grenze.

+++ Veranstaltungskalender 2017 +++

Förderer

Die DVJJ wird gefördert aus Mitteln des

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend