Das Gesetz zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Jugendstrafverfahren – Auswirkungen für die Praxis | Frankfurt – ABGESAGT

30. September 2020

Datum der Veranstaltung:
30. September 2020

Veranstaltungsort:
Caritasverband Frankfurt e.V., Alte Mainzer G. 10, 60311 Frankfurt am Main

Anmeldeschluss:
30/08/2020

Teilnahmegebühr:
Jeweils EUR 95,- inkl. Verpflegung (EUR 80,- für DVJJ-Mitglieder)

Veranstaltungsnummer:
V 20/16

Vielen Dank für Ihr Interesse an unserer Fortbildungsveranstaltung „Das Gesetz zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Jugendstrafverfahren – Auswirkungen für die Praxis“ am 30.09.2020 in Frankfurt.

Aufgrund der weiterhin unsicheren Lage haben wir uns entschieden, größere Veranstaltungen – wie diese – für den Rest des Jahres abzusagen.

Wir werden aufgrund der hohen Nachfrage eine vergünstigte Online-Veranstaltung, voraussichtlich am 30.09., anbieten. Wir würden uns freuen, wenn Sie sich den Termin schon einmal vormerken würden. Aktuell arbeiten wir an der technischen Umsetzung sowie an einem Konzept.

Mit dem Ende November 2019 zustande gekommenen „Gesetz zur Stärkung der Verfahrensrechte von Beschuldigten im Jugendstrafverfahren“ werden – mit erheblicher Verspätung – die Vorgaben der EU-Richtlinie 2016/800 über „Verfahrensgarantien im Strafverfahren für Kinder, die Verdächtige oder Beschuldigte in Strafverfahren sind“, in nationales Recht umgesetzt. Ergänzt werden die Regelungen durch das ebenfalls im November 2019 zustande gekommene „Gesetz zur Neuregelung des Rechts der notwendigen Verteidigung“. Beide Gesetze werden in Kürze in Kraft treten (Stand: Dezember 2019).

Für das Jugendstrafverfahren ergeben sich wesentliche Neuerungen u. a. im Bereich der Aufgaben der Jugendhilfe im Strafverfahren/Jugendgerichtshilfe, der Mitwirkung der Verteidigung, der Beteiligung der Eltern und der Bild-Ton-Aufzeichnung von Beschuldigtenvernehmungen.

Neben einer kompakten, berufsgruppenübergreifenden Darstellung der gesetzlichen Änderungen, die sich gleichermaßen an alle am Jugendstrafverfahren beteiligten Akteure richtet, findet ein moderierter Austausch über die konkreten Folgen für die verschiedenen Berufsgruppen in den verschiedenen Verfahrensstadien in getrennten Gruppen statt.

Seminarleitung:
Referentin dieser Fachtagung wird Frau Prof. Dr. Theresia Höynck, Vorsitzende der DVJJ, (Universität Kassel) sein. Der Austausch in den Berufsgruppen Polizei, Justiz und Anwaltschaft sowie Jugendhilfe im Strafverfahren wird moderiert von Werner Gloss (Polizeipräsidium Mittelfranken, Bundesarbeitsgemeinschaft der Polizei), Maria Kleimann (Amtsgericht Hannover, Bundesvorstand der DVJJ) und Bernd Holthusen, (DJI – Deutsches Jugendinstitut e.V., Jugendhilfe im Strafverfahren)

Im Anschluss findet ein moderierter Austausch in den Berufsgruppen Polizei, Justiz und Anwaltschaft sowie Jugendhilfe im Strafverfahren statt.

Organisatorisches:
Sie sind herzlich eingeladen sich ab 09:00 Uhr anzumelden und den Begrüßungskaffee einzunehmen. Die Fachtagung beginnt um 10:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr. Für das leibliche Wohl ist während der gesamten Tagung gesorgt.
Eine Anreisebeschreibung zum Tagungsort finden Sie hier.

Ihre Teilnahmebescheinigung erhalten Sie, zeitnah nach der Tagung, auf dem Postweg.