Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern der DVJJ

Die Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ) ist Deutschlands Fachverband für die Jugendkriminalrechtspflege. Die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern ist ein Zusammenschluss von Mitgliedern der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e. V. in der Form eines nicht rechtsfähigen Vereins mit Sitz in Greifswald.

Die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern besteht zur Zeit aus etwa 30 Mitgliedern aus Justiz, Jugendhilfe und den Hochschulen.

Die Satzung der LG Mecklenburg-Vorpommern finden sie hier in der aktuellen Fassung.

Wir freuen uns über Spenden auf folgendes Konto:

DVJJ Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern
IBAN: DE50 1505 0500 0232 0044 55
BIC: NOLADE21GRW
Sparkasse Vorpommern

Kontakt

Sie möchten Fragen, Anregungen oder Wünsche an die Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern richten? Melden Sie sich jederzeit gerne per Mail: mecklenburg-vorpommern@dvjj.de

Als Ansprechpartner stehen Ihnen hier Prof. em. Dr. Frieder Dünkel und Florian Meier zur Verfügung, die Ihr Anliegen im Namen des Vorstandes bearbeiten.

Der Vorstand

Prof. em. Dr. Frieder Dünkel
Vorsitzender
ehem.
Lehrstuhl für Kriminologie, Universität Greifswald

 

Verina Speckin
1. Stellvertreterin
Rechtsanwältin, Rostock

Prof. Dr. Stefan Harrendorf
2. Stellvertreter
Lehrstuhl für Kriminologie, Strafrecht, Strafprozessrecht und vergleichende Strafrechtswissenschaften, Universität Greifswald

Uli Görn
Schriftführer
Jugendhilfe im Strafverfahren, Ludwigslust

Florian Meier
Kassenführer
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Greifswald

Steffen Bischof
Beisitz
Dipl. Sozialarbeiter/Sozialpädagoge, Neustrelitz

Frank Beese
Beisitz
Sozialpädagoge, Rostock

Lea Eßer
Kassenprüfung
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Greifswald

Prof. Dr. Mirko Faber
Kassenprüfung
Professur Polizei- und Ordnungsrecht, FHöVPR M-V

Tätigkeitsberichte

Veranstaltungen der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern

Kommende Veranstaltungen

Austausch Nord

29. Juni 2026, 18:30 bis 20:00 Uhr online per Zoom.

Am ersten Online-Treffen der Veranstaltungsreihe haben ca. 70 interessierte und engagierte Kolleginnen und Kollegen teilgenommen. Die durchaus positive und vor allem überregionale Resonanz gab Anlass, noch in diesem Halbjahr ein weiteres Online-Treffen zum Thema „Arbeitsweisungen“ anzubieten.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Vergangene Veranstaltungen

Start der Veranstaltungsreihe Austausch Nord

20. April 2026, 18:30 – 20:00 Uhr

Die DVJJ-Landesgruppen aus Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern und die Regionalgruppe Nord der DVJJ für Hamburg und Schleswig-Holstein laden gemeinsam zu einem regelmäßigen digitalen Austausch ein. Die Veranstaltungsreihe bietet eine Plattform für den fachlichen Austausch rund um Themen des Jugendstrafrechts. Im Fokus stehen die unterschiedlichen Herangehensweisen und Erfahrungen in den einzelnen Bundesländern des Nordens.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Digitale Lebenswelten junger Menschen und Jugenddelinquenz, Mobile Jugendarbeit in ländlichen Regionen und Gesetzesentwurf der Landesregierung zur Änderung der Justizvollzugsgesetze in M-V

Die Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern bedankt sich erneut bei den Vortragenden für den wertvollen Input sowie bei den Beteiligten für die angeregten Diskussionen und das Netzwerken.

Inhaltliche Beiträge

  • Zahlen, Daten, Fakten zur Jugenddelinquenz im Kontext von Digitalisierung (Prof. em. Dr. Frieder Dünkel, Universität Greifswald)
  • Digitale Gewalt in den Lebenswelten Jugendlicher und digitalpolitische Überlegungen zur Prävention (Anne Roth, Referentin für Digitalpolitik, Fraktion Die Linke im Bundestag)
  • Mediensucht und problematische Nutzungsmuster (Johannes Hiersche, Evangelische Suchtberatung Rostock)
  • Mobile Jugendarbeit in strukturschwachen Regionen (Frank Brückner, Kreisdiakonisches Werk Stralsund und Fabian Gol, IB West-Mecklenburg)
  • Ländliche Räume aus der Sicht der Jugendhilfe im Verfahren (Anne Groth, Jugendhilfe im Strafverfahren Ludwigslust)
  • Der Entwurf der Landesregierung eines Gesetzes zur Änderung des Jugendstrafvollzugsgesetzes M-V sowie weiterer Gesetze des Justizvollzuges (Prof. em. Dr. Frieder Dünkel und Florian Meier, Universität Greifswald)
    • Die Gutachtliche Stellungnahme ist hier zu finden.

Familienfreundliche Vollzugsgestaltung und Kontakte von Kindern zu ihren inhaftierten Eltern

Inhaltliche Beiträge der DVJJ-Fachtagung am 4.11.2024 in Bützow

  • Familienfreundliche Vollzugsgestaltung in Deutschland und konkrete Ausgestaltungen in der JVA Bützow (Dr. Christoph Thiele,Vollzugleiter JVA Bützow)
  • Kinderrechte – Kinder von inhaftierten Eltern (Judith Feige, Deutsches Institut für Menschenrechte, Berlin)
  • Kinder von Inhaftierten in Mecklenburg Vorpommern – Jugendhilferechtliche Aspekte und Entwicklungen nach dem Beschluss der Justizministerkonferenz von 2018 (Frank Beese, Gemeinschaft für soziale Therapie und Pädagogik Luisenstr. e.V., Rostock)
  • Besichtigung der JVA Bützow
  • Überlegungen und Konzeption eines zeitgemäßen Frauenstrafvollzugs mit Besichtigung der JVA Bützow, Neubau der Frauenvollzugsabteilung (Laura Janke, Vollzugsleiterin Abteilung Frauenstrafvollzug JVA Bützow)
  • Diskussion mit Gefangenen zu ihren Kontaktmöglichkeiten mit Kindern und Partner*innen

Am 24.4.2024 fand in Rostock eine Fortbildungsveranstaltung zum Thema

Drogenpolitik und Suchtprävention: Implikationen der aktuellen Drogengesetzgebung für die Jugendkriminalrechtspflege sowie aktuelle Entwicklungen der Jugendkriminalität im Hell- und Dunkelfeld

 statt. Wir haben dieses Mal zwei Schwerpunkte gesetzt:

Zum einen die Auswirkungen der derzeit geplanten Drogengesetzgebung auf die Jugendkriminalrechtspflege unter besonderer Berücksichtigung der Suchtprävention zum anderen auf die aktuelle Entwicklung der Jugendkriminalität im Hell- und Dunkelfeld.

Wir danken den nachfolgend aufgeführten Referent*Innen für die interessanten und erkenntnisreichen Vorträge.

Inhaltiche Beiträge

  • Die aktuelle Drogengesetzgebung zur Teilentkriminalisierung von Cannabis und Implikationen für die Jugendkriminalrechtspflege (Dr. Sebastian Sobota, Universität Mainz)
  • Drogenprävention und -kontrolle aus polizeilicher Sicht (Dr. Xenia Schmidt-Esse, Dezernatsleiterin Polizeiliche Prävention, Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern)
  • Die neue Drogengesetzgebung aus der Sicht der Strafverteidigung (Verina Speckin, Rechtsanwältin)
  • Drogenprävention im Strafvollzug und in der Jugendhilfe (Lars Bieback, Fachdienst Suchthilfe Caritas Rostock und Caroline Klatt, Suchthilfe Kontaktladen Rostock)
  • Die aktuelle Entwicklung der Jugendkriminalität im Hell- und Dunkelfeld in Deutschland (Prof. Dr. Thomas Bliesener, Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen)
  • Die Entwicklung der registrierten Jugendkriminalität in Mecklenburg-Vorpommern (Josephine Hahn, Dezernatsleiterin Auswertung/Polizeiliche Kriminalstatistik, Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern)

Polizeigesetze der Länder – aktuelle Entwicklungen

Mittwoch, 27. Januar 2021, 17.00 Uhr
Prof. Dr. Dr. Markus Thiel, Universitätsprofessor für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Polizeirecht an der Deutschen Hochschule der Polizei, Münster

Die Polizeigesetze in Bund und Ländern befinden sich aktuell in einem umfassenden Veränderungsprozess. Zum einen besteht ein rechtlicher Anpassungsbedarf an Vorgaben der Europäischen Union etwa zum polizeilichen Umgang mit Daten sowie an Leitlinien der Verfassungsrechtsprechung, zum anderen führen die tatsächlichen Entwicklungen verschiedener Kriminalitätsphänomene zur Notwendigkeit einer Optimierung präventiv-polizeilicher Eingriffsbefugnisse. „Neue“ rechtliche Kategorien wie z. B. die „drohende Gefahr“ sowie erweiterte Möglichkeiten der Polizei haben zu teilweise sehr vehement vorgebrachter Kritik geführt. Der Vortrag beleuchtet die aktuellen Entwicklungen der Polizeigesetze, greift die kritischen Diskussionen auf und verdeutlicht an ausgewählten Beispielen die Bedeutung der neuen gesetzlichen Regelungen namentlich für Kinder und Jugendliche.

Covid-19 und Strafvollzug – Erfahrungen in Deutschland und im internationalen Vergleich

Montag, 15. Februar 2021, 17 Uhr
Prof. em. Dr. Frieder Dünkel, Rechts- und Staatswissenschaftliche Fakultät, Forschungsstelle Kriminologie, Universität Greifswald

Covid-19 hat zu weitreichenden Veränderungen im Jugend- und Erwachsenenstrafvollzug geführt mit eingeschränkten Kontakten (Besuche, Lockerungen) und Möglichkeiten der Gestaltung des Übergangs in die Freiheit. Andererseits haben sich innovative Kommunikationsformen (Haftraumtelefonie, Skype u. ä., Internetnutzung etc.) bewährt. Der Verzicht auf die Vollstreckung kurzer Freiheitsstrafen (insb. Ersatzfreiheitsstrafen), im Jugendstrafrecht des Jugendarrests könnten kriminalpolitisch richtungsweisend sein. Der Referent gibt zugleich einen Einblick über Erfahrungen im Umgang mit Covid-19 im Strafvollzug im Ausland. Ein dazu in über 50 Ländern weltweit laufendes Forschungsprojekt wird im April 2021 abgeschlossen.

Am 04. April 2019 findet in den Räumlichkeiten der Staatsanwaltschaft Rostock (Doberaner Straße 116, 18057 Rostock) eine Fortbildungsveranstaltung der Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ) -Regionalgruppe Mecklenburg-Vorpommern zum Thema

Aktuelle Probleme der Jugendkriminalität und des Jugendkriminalrechts

statt.

Inhaltliche Beiträge

  • Polizeiliche Prävention in Mecklenburg-Vorpommern (Dr. Xenia Schmidt-Esse, Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern)
  • Projekt Heimspiel – Wo Inhaftierung endet und Freiheit beginnt (Sarah Blume, VSR Dresden e.V.)

Stellungnahmen der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern

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Gutachtliche Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Jugendstrafvollzugsgesetzes Mecklenburg-Vorpommern sowie weiterer Gesetze des Justizvollzuges Mecklenburg-Vorpommern (10.11.2025)

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Stellungnahme zum Entwurf eines Jugendarrestvollzugsgesetzes des Landes Mecklenburg-Vorpommern (12.01.2016)

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Stellungnahme zu Fragen der geschlossenen Unterbringung von Jugendlichen (13.04.2015)