Verantwortung für Jugend

Die Deutsche Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen e.V. (DVJJ) ist Deutschlands Fachverband für die Jugendkriminalrechtspflege.

Der Verband wurde 1917 in Berlin-Charlottenburg gegründet. Er fördert die interdisziplinäre Zusammenarbeit der am Jugendstrafverfahren beteiligten Professionen, fungiert als unabhängiges Beratungsorgan für kriminalpolitische und praxisnahe Fragestellungen und setzt sich für eine rationale, an den Folgen orientierte Gestaltung des Jugendkriminalrechts ein.

Der Verband hat rund 1500 Mitglieder aus allen Berufsgruppen, die am Jugendstrafverfahren beteiligt sind, mit straffällig gewordenen jungen Menschen arbeiten oder sich wissenschaftlich mit Jugenddelinquenz und Jugendstrafrechtspflege befassen.

Mit der Veranstaltung von Fachtagungen und Fortbildungen bietet die DVJJ Gelegenheiten für Weiterbildung, Vernetzung und Erfahrungsaustausch. Alle drei Jahre richtet der Verband den Deutschen Jugendgerichtstag aus, die zentrale Tagung für alle mit Jugendkriminalrecht befassten Berufsgruppen.

Die DVJJ gibt die vierteljährlich erscheinende Zeitschrift für Jugendkriminalrecht und Jugendhilfe (ZJJ), die einzige interdisziplinäre Fachzeitschrift zum Jugendstrafrecht und zur Arbeit mit straffällig gewordenen jungen Menschen, heraus. In der Reihe Arbeitshilfen für die Praxis und in der Schriftenreihe der DVJJ erscheinen Monografien und Sammelbände zu wichtigen Fragen der Jugenddelinquenz.

Wir freuen uns, wenn Sie die Arbeit der DVJJ unterstützen! Sie können dafür Mitglied werden und sich bei Interesse in einer der berufsspezifischen Arbeitsgruppen und/oder Landes-/Regionalgruppen engagieren, oder uns eine Spende zukommen lassen.

Letzte Änderung dieser Seite: 
23.08.2018

+++ Veranstaltungskalender 2019 +++

Ab sofort sind Anmeldungen für die Fort- und Weiterbildungen der DVJJ in 2019 möglich. Den Veranstaltungskalender finden Sie hier.

+++ Heft 3/18 der ZJJ ist da +++

Ausgabe 3/2018 der ZJJ ist erschienen.
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Förderer

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und JugendBundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend