Online-Veranstaltung: Restorative Justice mit Jugendlichen – Täter-Opfer-Ausgleich im JGG
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Viele Straftaten führen zu Verletzungen von Menschen und Beziehungen. Angebote einer Restorative Justice (RJ) ermöglichen den Beteiligten, den in Zusammenhang mit der Straftat stehenden Konflikt und dessen Folgen selbstbestimmt zu klären. In der Mediation in Strafsachen, die weltweit gängigste RJ-Praktik, geschieht dies unter Einbeziehung von allparteilichen Konfliktvermittler*innen. Diese schaffen hier Raum für Begegnung, Dialog, Verbindung, Wiedergutmachung und vielleicht sogar auch Versöhnung zwischen den Beteiligten.
Die praktische Realisierung und normative Verankerung der RJ unter dem Begriff des Täter-Opfer-Ausgleichs (TOA) ins Kriminaljustizsystem gehört zu den wichtigsten kriminalpolitischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte. Trotz vieler Vorteile für die Beteiligten bleibt ein Hemmnis jedoch bislang ungelöst: Die Initiierung eines TOA ist stark von persönlichen Kontakten der Vermittlungsstellen zu Polizei, Amts- und Staatsanwaltschaft und dem Gericht abhängig.
Ziel dieses Einführungsseminars ist daher die Vermittlung von Grundlagenwissen zur Restorative Justice und zum TOA in Deutschland, wobei sowohl Möglichkeiten als auch etwaige Grenzen aufgezeigt werden.
Anhand von Fallbeispielen wird die praktische Durchführung einer Mediation in Strafsachen veranschaulicht, um wichtige Anknüpfungspunkte für das eigene Handlungsfeld aus der Veranstaltung mitnehmen zu können und die RJ in Deutschland langfristig stärker zu etablieren.
Weitere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier. Auf unserer Veranstaltungsseite finden Sie darüber hinaus alle weiteren Fortbildungen und Seminare.
