„Das Wort Krise setzt sich im Chinesischen aus 2 Schriftzeichen zusammen – das eine bedeutet Gefahr und das andere Gelegenheit.“ John F. Kennedy
Die Coronakrise hat uns vor neue Herausforderungen in der Arbeit mit straffällig gewordenen jungen Menschen gestellt. Pädagogisch begleitete Arbeitsstunden, Soziale Trainingskurse, Anti-Gewalt- oder Anti-Aggressivitäts-Trainings® uvm. können nicht wie gewohnt durchgeführt werden, weswegen wir auf alternative Handlungsweisen ausweichen müssen.
Dieses zweitägige Online-Seminar soll den Teilnehmenden Ideen, Anregungen und Möglichkeiten aufzeigen, wie wir auch in Zeiten von Corona mit unseren Jugendlichen arbeiten können.
Das Seminar zeigt, wie ausgewählte Methoden aus der praktischen sozialen Gruppenarbeit auch digital, beispielsweise in Form eines „Zoom-AGTs“, umgesetzt werden können. Die vorgestellten Methoden können teilweise auch in der Einzelarbeit, sei es digital oder face to face, umgesetzt werden.
Methoden wie Soziometrie oder gruppenbildende Übungen, aber beispielsweise auch Biografiearbeit oder Tataufarbeitung, die uns dabei helfen können, Ziele mit unseren Teilnehmern zu erarbeiten und umzusetzen, sollen hier ihren Platz finden.
Darüber hinaus wird es einen kurzen Exkurs über weitere alternative Handlungsweisen geben und die Teilnehmer bekommen die Möglichkeit, sich selbst neue kreative Lösungen einfallen zu lassen.
Wir können diese Krise demnach als Gelegenheit nutzen, um neue sozialpädagogische Ansätze zu entdecken und zu entwickeln, welche im besten Fall auch nach der Pandemie noch beibehalten werden sollten.
Ideal ist dieses Seminar für Kolleginnen und Kollegen, die auf der Suche nach alternativen Handlungsweisen in Zeiten von Corona sind und sich trauen Neues auszuprobieren.
Geplant ist ein Seminar voller Übungen und (digitaler) Praxis.