Die Stellungnahme der Jugendhilfe im Strafverfahren – Springe

13.07. bis 15.07.2020

Datum der Veranstaltung:
13.07. bis 15.07.2020

Veranstaltungsort:
Bildungs- und Tagungszentrum - HVHS Springe e.V., Kurt-Schumacher-Str. 5, 31832 Springe

Anmeldeschluss:

Teilnahmegebühr:
EUR 405,- inkl. Unterbringung im Einzelzimmer und Verpflegung (EUR 375,- für DVJJ-Mitglieder)

Veranstaltungsnummer:
V 20/13

Die Stellungnahme der Jugendhilfe gilt als wesentliches Ergebnis der Tätigkeiten der Jugendhilfe im Strafverfahren, die Qualität der Berichte wird in der Praxis allerdings mitunter deutlich kritisiert.

Zu welchen Fragen hat die Jugendhilfe in der Hauptverhandlung, aber auch schon im Ermittlungs- oder Zwischenverfahren Stellung zu nehmen und welche Bereiche gehören gerade nicht in ihren Verantwortungsbereich? Gelten die allgemeinen methodischen und fach-lichen Standards der Jugendhilfe auch für deren Mitwirkung im gerichtlichen Verfahren nach dem JGG oder gibt es hier Besonderheiten? Wie (neutral?) ist Stellung zu beziehen? Wie berechtigt ist die lang anhaltende Diskussion über die Form – schriftlicher Bericht oder mündliche Stellungnahme? Wie viel Transparenz für die Betroffenen ist notwendig, um den allgemeinen Auftrag der Jugendhilfe bei der Sachbearbeitung nicht zu gefährden?

Diesen und anderen Fragen soll bei der Fortbildung nachgegangen werden, um im Ergebnis zu einer den fachlichen Anforderungen entsprechenden Aufgabenerfüllung der Jugendhilfe im Strafverfahren zu kommen.

Seminarleitung: Jürgen Kußerow, Dipl.-Sozialarbeiter, Coach, Jugendhilfe im Strafverfahren, Stadt Waltrop

Zielgruppe: Fachkräfte bei öffentlichen und freien Trägern der   Jugendhilfe, die mindestens zweijährige Berufserfahrung haben